Fordern Sie ein kostenloses Angebot an

Unser Vertreter wird Sie in Kürze kontaktieren.
E-Mail
Telefon
Soziale Medien
Name
Unternehmensname
Nachricht
0/1000
Blog

Startseite /  Blog

Technischer Leitfaden: So überprüfen Sie echtes Ein-Spender-Haar (Virgin One Donor Hair)

2026-06-15 08:55:53
Technischer Leitfaden: So überprüfen Sie echtes Ein-Spender-Haar (Virgin One Donor Hair)

Die Prüfung auf echtes Ein-Spender-Haar (Virgin One Donor Hair) ist die wichtigste technische Kompetenz in der haarverlängerung Branche. Dieses Haar gilt als Premium-Qualität, da es direkt von einer einzigen Spenderin stammt, wodurch sämtliche Cuticulas ausgerichtet sind („Virgin“) und das Haar frei von chemischen Behandlungen bleibt.

Im Folgenden finden Sie die branchenüblichen Prüfmethoden, geordnet von grundlegend bis expertenbasiert:

Der Verbrennungstest (Unterscheidung zwischen menschlichem und synthetischem Haar)

Dies ist der grundlegende erste Schritt, um die biologische Zusammensetzung des Haares zu bestätigen.

Vorgehensweise: Verbrennen Sie einige Haarsträhnen mit einem Feuerzeug.

• Menschenhaar: Es riecht nach verbrannten Federn oder Nägeln. Es verbrennt schnell und verwandelt sich in feine schwarze Asche, die sich leicht zwischen den Fingern zerreiben lässt.

• Synthetik/Faser: Es riecht nach verbranntem Kunststoff und entwickelt schwarzen Rauch. Es schmilzt zu einer harten, nicht zerdrückbaren schwarzen Perle.

Der Cuticula-Test (Unterscheidung von Remy- und Nicht-Remy-Haar)

Der Wert von Zopfhaar liegt in seinen perfekt ausgerichteten Cuticulaschuppen.

Vorgehen: Halten Sie eine einzelne Haarsträhne fest und ziehen Sie mit den Fingern von der Wurzel zur Spitze (nach unten) und dann von der Spitze zur Wurzel (nach oben).

• Unbehandeltes Zopfhaar: Es fühlt sich beim Gleiten nach unten glatt an, bietet beim Gleiten nach oben (gegen die Schuppenschuppenrichtung) jedoch spürbaren Widerstand oder ein leichtes „Quietschen“.

• Nicht-Remy/Säuregewaschen: Wenn es in beide Richtungen glatt ist, wurden die Cuticulaschuppen durch Säurebehandlung entfernt. Wenn es in beide Richtungen rau ist, sind die Cuticulaschuppen verfilzt und unregelmäßig ausgerichtet.

Der Bleichtest (Der Goldstandard)

Vorgehen: Tauchen Sie eine Probe in hochkonzentriertes Bleichpulver.

• Hochwertiges Zopfhaar: Es kann sicher bis zu #613 (Hellblond) oder sogar bis zu #60 (Platinblond) aufgehellt werden, ohne an Elastizität, Glanz und Festigkeit einzubüßen.

• Niedrigwertiges/ausgefallenes Haar: Es reagiert normalerweise nicht mehr ab #27 (Ginger/Erdbeerblond) oder beginnt zu schmelzen, zu zischen und zu brechen. Dies deutet darauf hin, dass das Haar zuvor gefärbt oder säurebehandelt wurde.

Der Nass-und-Wasch-Test (Erkennung von „Silikonfallen“)

Viele Fabriken beschichten minderwertiges Haar mit einer dicken Silikonschicht, um eine glatte Textur vorzutäuschen.

Vorgehensweise: Waschen Sie das Haar 3 bis 5 Mal mit einem klärenden Shampoo – verwenden Sie kein Conditioner – und lassen Sie es an der Luft trocknen.

• Echtes Zopfhaar: Es bleibt glatt, gut handhabbar und zeigt sein natürliches Wellenmuster ohne Verwirrung.

• Mit Silikon beschichtetes Haar: Sobald die Beschichtung abgewaschen ist, offenbart das Haar seinen wahren Zustand und wird trocken, kraus und stark verfilzt (ein „Vogelnest“).

Sichtprüfung

• Wurzeln: Echtes Bulk-Zopfhaar sollte an der Oberseite milchig-weiße Proteinspuren (Wurzelhüllen) aufweisen, und alle Wurzeln müssen in dieselbe Richtung zeigen.

• Farbkonsistenz: Das Haar einer einzigen Spenderin weist subtile, natürliche Farbvariationen auf. Wenn ein Strang von der Wurzel bis zur Spitze perfekt einfarbig ist, wurde er wahrscheinlich vorher gefärbt.

• Spitzen: Geflochtenes Haar weist naturgemäß zugespitzte Enden auf. Wenn die Enden unnatürlich dick und stumpf sind, prüfen Sie, ob das Haar als Double Drawn (manuelles Entfernen kurzer Haare) verarbeitet wurde oder ob es sich um eine Mischung verschiedener Haarlängen handelt.

Mikroskopische Analyse (400×)

Unter einem 400×-Mikroskop sehen die Cuticula-Schuppen echten geflochtenen Haars wie überlappende Fischschuppen oder Dachziegel aus, alle in dieselbe Richtung zeigend. Wenn die Oberfläche vollständig glatt oder glasartig erscheint, wurden die Cuticula durch chemische Einwirkung zerstört.